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Schulfilm

 
Akademie der Wirtschaft Neusiedl am See - Schüler

Akademie der Wirtschaft - Neusiedl am See

Kommunikationstage Graz - 3AK

Am 29. und 30.10. 2008 verbrachte die Klasse 3AK mit ihrem Klassenvorstand Prof. Sipötz und Frau Prof. Zitz zwei Kommunikationstage in Graz.

Die Brauerei Puntigam, die wir am 29. Oktober am Vormittag besuchten, ist eine der ältesten Großbrauereien der Steiermark. Von den zahlreichen kleinen Brauereien, die ab dem 15. Jahrhundert in Graz entstanden, konnten sich nur wenig auf Dauer behaupten. Eine davon ist die Brauerei in Puntigam im Südwesten der Stadt. Ab etwa 1800 entwickelte sie sich zu einer großen industriellen Brauerei, Ende dieses Jahrhunderts wurde mit 400 Mitarbeitern jährlich 380.000 hl Bier produziert. 1943 erfolgte die Fusion mit dem zweiten großen Bierhersteller in Graz, der Brauerei Reininghaus, deren eigener Standort in Eggenberg 1947 stillgelegt wurde. Nach weiteren Umstrukturierungen erfolgte 1997 gemeinsam mit der Brau AG die Gründung der Brau Union Österreich, dem österreichweit größten Bierproduzenten. Die Marke „Puntigamer“ blieb jedoch bis heute erhalten. Im Jahre 2003 wurde Brau Union Österreich AG vom niederländischen Brauereikonzern Heineken übernommen. Zurzeit beschäftigt der Betrieb 350 Mitarbeiter, die auch samstags und sonntags arbeiten müssen. 

Die gesamte Anlage ist computerunterstützt und besitzt riesige Kocher (bis -96° C), in denen der Gärprozess stattfindet. Nachdem 4000 Liter Hefe gegärt wurden wird dieser nach 10-12 Tagen abgezogen und in einem Sieb gereinigt und vermehrt. Das so genannte „Junge Bier“  wir danach in Tanks (40 vorhanden) weitergepumpt und befindet sich dort 4 Wochen. Außerdem muss es dann noch in einer Filteranlage bleiben, um haltbar gemacht zu werden (in Österreich muss es mindestens ein halbes Jahr haltbar sein).

Das Bier ist sehr vitaminreich und beinhaltet Wasser, Malz und Hopfen, wobei das Brauwasser aus Tiefbrunnen, das Malz aus Gerste und der Hopfen von einer Kletterpflanze stammt. Natürlich muss das Bier auch in Flaschen abgefüllt und in Kisten gelagert und transportiert werden. Davor werden diese aber erstmal gereinigt, kaputte Flaschen werden aussortiert und die restlichen werden etikettiert und abgefüllt (55000 Flaschen pro Stunde). Dieser Vorgang wird von Arbeitern überwacht, die wegen der lauten Maschinen Ohrenschützer tragen müssen.  

Am Standort in Graz werden seit 1985 jährlich circa 1 Million Hektoliter Bier gebraut (zurzeit zweitgrößter Bierhersteller). Bei Puntigamer wird einem vom Märzen („das bierige Bier“) bis zu den Radlern alles angeboten. Puntigamer ist Hauptsponsor von SK Sturm und Sponsor von den Graz 99ers und den Vienna Capitals.

Xenon Lights

Auf der Exkursion in Graz waren wir auch am Nachmittag des 29. Oktobers im Betrieb Xenon Architectural Lighting (XAL) zu Gast. Dieses Unternehmen wurde 1989 von Andreas und Claudia Hierzer gegründet. Heute entwickelt, produziert und vertreibt Xenon Lights hochwertige Leuchten und Lichtsysteme sowie Lichtsteuerungssysteme unter Einbindung neuester Technologien.

In diesem Betrieb wird das Produkt von der Handskizze bis zum fertigen Produkt erstellt, was sehr schnell und flexibel ist. Sie führen ca. 1000 verschiedene Produkte und pro Jahr werden ca. 11 Millionen Einzelteile verbaut. Ihre Produkte sind typische C-Produkte. (ABC-Analyse) Die Produkte sind äußerst hochwertig und jede Lampe wird geprüft, bevor sie ausgeliefert wird. In der Metallverarbeitung haben sie Fräs- und Stanzmaschinen und um gerade Flächen zu bearbeiten verwenden sie Stanzmaschinen. Ihr Handelslager besitzt ein elektronisches Lagersystem das 500 m2 groß ist und wird mit Robotern verwaltet.

Xenon Lights hat 300 Mitarbeiter, 4 Geschäftsführer  und 12 Lehrlinge. Das besondere ist, dass das Durchschnittsalter der Arbeiter 29 Jahre beträgt. Sie hat viele Tochterfirmen in anderen Ländern wie Deutschland, Schweiz, Kroatien und seit 2008 auch Produktionsstätte in Amerika (New York). Xenon Lights vertreibt ihre Produkte in rund 35 Länder und hat einen Exportanteil von 55%.

Dieses Jahr feiert Xenon Lights ihr 20 jähriges Jubiläum.

Graz

Graz ist eine sehr schöne Stadt und es ist immer was los. An jeder Ecke findet man ein Kaffee oder Restaurant. Man kann shoppen gehen oder einfach nur durch die Stadt spazieren. Mit Wien verglichen, wirkt es viel sauberer und niveauvoller.  Die Aussicht vom 28 Meter hohen  Uhrturm ist wunderschön. Leider haben wir ihn nicht gesehen, da er gerade restauriert wird. Bis nach oben sind es 266 Stufen und oben angekommen sieht man über die ganze Stadt, überhaupt am Abend ist es unglaublich die ganzen Lichter von Graz zu bewundern. In Graz kann man sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln z.B. Bus oder Straßenbahn fortbewegen.

Graz: Es war sehr schön. Zu Mittag am ersten Tag nach der Besichtigung von Puntigamer hatten wir eine Stunde Zeit um Essen oder Einkaufen zu gehen. Am Jakominiplatz gab es sehr viele Geschäfte. Am Abend besichtigten wir den Uhrturm, er hat sehr viele Stiegen, aber von oben hat man eine sehr schöne Aussicht. Nachdem Uhrturm durften wir noch bis Mitternacht in Graz fortgehen.

Jugendherberge: War sehr gemütlich und hatte schöne, große Zimmer mit Bad und WC und sogar mit einem Fernseher. Das Frühstück war sehr gut. Das Personal war freundlich.

Rösselmühle: Am 2. Tag besichtigten wir die Rösselmühle, welche die älteste Mühle Graz ist. Im Jahr 1270 würde sie erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Rösselmühle bezieht sich auf die Pferde, die sie bis Ende der 50iger Jahre hielten. Sie ist eine kombinierte Weizen- und Roggenmühle, 90% ihrer Produkte bestehen aus Weizen, 10% aus Roggen. Sie ist auf den Endverbraucher konzentriert und verkauft ihre Produkte auch ins Ausland (z.B. Singapur). Außerdem ist sie Mitglied bei AMA und besitzt somit das AMA-Gütesiegel. Mittlerweile sind nur mehr 20 Mitarbeiter in der Rösselmühle tätig.

Wir haben folgende Arbeitsbereiche besichtigt:

  • Getreideannahme
  • Reinigung
  • Vermahlung
  • Lagerung
  • Verpackung
  • Warenausgabe

Im Großen und Ganzen war die Rösselmühle interessant und ihren Besuch wert.

Zotter: Angefangen hat unsere Führung bei der Firma Zotter, die wir am Nachmittag des zweiten Tages besuchten, mit einem Film über die Herkunft der Rohstoffe und die Unternehmensgeschichte. Josef Zotter gründete 1999 ein einfaches Familienunternehmen mit zwei Mitarbeitern, das in den letzten sechs Jahren zweimal vergrößert wurde und mittlerweile 60.000 m² groß ist. Pro Tag werden mit Hilfe von mittlerweile rund 100 Mitarbeitern bis zu 70.000 Tafeln Schokolade erzeugt. Die dazu benötigten Bohnen werden aus Lateinamerika importiert wo sie vorher fermentiert, getrocknet und sortiert werden. Anfangs wurden nur 3 Sorten Schokolade produziert, mittlerweile schon über 200.

Nach dem Film begann die eigentliche Führung. Sie besteht aus 7 Stationen, in denen man ungefähr 1 ½ Stunden unterwegs ist und alles verkosten kann. Von der Kakaobohne bis hin zur fertigen Schokolade. Während dieser Führung kostet man 170 verschiedene Sorten Schokolade, darunter auch Trinkschokolade. Man kann jeden einzelnen Verarbeitungsschritt beobachten, da man während der Führung in Glasgängen unterwegs ist und somit alles sehen kann. Die Zotter-Schokolade wird hauptsächlich in Europa, teils auch Übersee verkauft. Der Rest wird in kleinen Shops verkauft.

 

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